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Abenteurer, aufgewacht!
Der Wecker scheppert, Daunendecke weg! Und auf zum nächsten Abenteuer!
Abenteuer Arbeitsweg!
Essen in der S-Bahn, der Unmut ist hier messbar und er schwebt in schwarzen Schwaden über euch, Abenteurer!
Abenteuer Milchkaffee!
Das Radio spielt Schlager und es wünscht euch einen angenehmen Tag, Abenteurer!
Abenteuer Brotberuf!
Ein Buhruf gegen oben und ein Stossgebet, dass endlich mal was geht, Abenteurer!
Abenteuer Feierabend!
Nehmt die Feste, wie sie fallen, heute fallen sie aus, Abenteurer!
Abenteuer Dauerlauf!
Den Fluss entlang, zum Wald hinauf, dann schnaufend auf die Vorstadt runterschaun, Abenteurer!
Abenteuer Augenwasser!
Schlummertrunk und Wasserlassen, menschenfremd und gottverlassen. Morgen ist doch auch noch ein Tag!
Morgen sind noch tausend Tage, tausend lange Tage,
Tausend Tage voller Abenteuer!
Abends, wenn die Abenteurer Salz ins Nudelwasser streuen,
Lege ich ein Freudenfeuer über eure Stadt.
Ich hab das Abenteuer satt, ich hab eh bloss mitgemacht,
Weil ich dachte, wenn es jeder macht, hat sich irgendwer wohl irgendwas gedacht dabei.