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Die Zeit ist ein Geist,
Der mit Zeigern bewaffnet
Den meisten den Meister zeigt
Und eigentlich meistens nichts aussagt,
Ausser: „Ihr seid etwas spät.“
Und wenn sie’s sagt,
Wird’s schon stimm’.
Wir reisen im Kreis
Auf ’nem Stein, der sich dreht,
Und durchs Himmelszelt eiert,
Der uns trägt und erträgt und nichts aussagt,
Ausser: „Ihr seid etwas schwer.“
Und wenn’s so ist,
Nimmt man’s hin.
Willkommen in meiner Ohnmacht,
Wer hat dir aufgemacht,
Was machst du hier?
Als Sonne in meiner Mondnacht,
Sag: Was lachst du so?
Und bleibst du mir?
Der Mensch ist das Tier,
Das von Weitem betrachtet
Bei Weitem nicht weiser wirkt.
Das sich seltsamerweise das wiss-
ende nennt, weil es weiss:
Es weiss ’nen Scheiss.
Und wüsst' es mehr, es wär nicht mehr.
Wir sagten stets:
„Lass bluten, bis es Blüten trägt,
Lass rufen, bis der Wind sich dreht
Und unser Ruf uns trägt.“
Wir sagten stets:
„Lass bluten, bis es Blüten trägt,
Lass rufen, bis der Wind sich dreht
Und unser Ruf uns trägt.“
Willkommen in meiner Ohnmacht,
Wer hat dir aufgemacht,
Was machst du hier?
Als Sonne in meiner Mondnacht,
Sag: Was lachst du so?
Und bleibst du mir?